Örtliche Jägerschaft unterstützt Kampagne des Deutschen Jagdverbandes

Unsere Aufgabe

Jägerinnen und Jäger liefern mit Wildfleisch ein natürliches, ursprüngliches Lebensmittel und liegen damit im Trend. Heute wird zunehmend wieder Gesund und mit saisonalen Zutaten aus der Region gekocht.

Unser Ansporn

Jägerinnen und Jäger setzen Zeichen und machen aus gesundem Wildfleisch einen echten Food-Trend. Sie wissen, Wildgerichte schmecken nicht nur zu vielen Anlässen während des ganzen Jahres, sie sind auch je nach Zubereitungsart bekömmlich, fettarm und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Zu Hause, im Freundeskreis und auf öffentlichen Veranstaltungen werben Sie mit Wildgerichten für die Jagd.

Warum Wildbret

Wildfleisch, oder auch Wildbret genannt, gehört zu den eiweißreichsten Fleischarten. Mit 20-23 Prozent Eiweißgehalt übertrifft Reh, Hirsch, Wildschwein, Kaninchen oder Hase locker Schweine- und Rindfleisch oder auch die in der Weihnachtszeit so beliebte Gans. Das Eiweiß im Wild hat zudem einen hohe biologische Wertigkeit, das heißt, es wird besonders gut verwertet und in körpereigenes Eiweiß umgewandelt. Das Einzigartige: Wild hat dabei ganz wenig Fett! Und genau darin liegt der Unterschied zu anderen Fleischsorten. Schweinefleisch hat z.B. 35-55 Prozent Fett, Wild hingegen nur 1-5 Prozent! Das ist sogar noch weniger, als mageres weißes Fleisch wie Pute oder Huhn (5-25 Prozent Fettgehalt). Egal ob Keule oder Rücken, alle Wild-Teilstücke haben einen ähnlich geringen Fettgehalt – noch ein Unterschied zum Schlachtfleisch wie Rind oder Schwein, wo der Fettgehalt je nach Körperteil sehr schwankt. Außerdem punktet Wild mit wertvollen Nährstoffen wie Vitmain B, Eisen, Zink, Selen und anderen Spurenelementen.

Wild ist aus diesen Gründen ein tolles Essen für Menschen, die auf ihre schlanke Linie achten wollen und gerne gesund und lecker essen! Denn Wild ist trotz wenig Fett eine echte Gaumenfreude. Das liegt auch daran, dass Wildfleisch kaum Bindegewebe enthält und deshalb sehr zart und niemals zäh oder trocken schmeckt. Den guten Geschmack haben wir vor allem aber folgender Tatsache zu verdanken: Wild lebt wild – will heißen: in der freien Natur. Dort hat es viel Bewegungsfreiheit, lebt „stressfrei“ in Eintracht mit seiner Umgebung, dem Wald, und ernährt sich abwechslungsreich aus Kräutern und Gräsern. Mehr Bio geht nicht. Und das schmeckt man! Ein völlig anderes Geschmackserlebnis als Fleisch von unseren Mast- und Schlachttieren. Ach übrigens: Wild wird erlegt und nicht geschlachtet. Deshalb ist rohes Wildfleisch auch dunkelfarbig und nicht rot.

Gerade jetzt im Herbst gehören Wildgerichte zum absoluten Highlight auf der Speisekarte vieler Restaurants. Wer sich bisher noch nicht an Wild herangetraut hat, hat jetzt die Chance dazu. Keine falsche Scheu, einfach bestellen und schlemmen! Aber auch Zuhause macht das Kochen mit Wild Spaß. Frisches Wild kauft man am besten direkt beim Jäger oder Wildbrethändler. Hier kann man davon ausgehen, höchste Qualität zu bekommen. Ich empfehle Rücken oder Filet, auch wenn das ein wenig teurer ist; kurzgebraten (aber immer „durch“, nie rosa oder roh essen). Besonders lecker ist Wild in Kombination mit Pilzen, Kohlsorten, Wurzelgemüsen und Obst.

Nutzen auch Sie weitere Informationsportale:
www.ljn.de
www.wild-auf-wild.de
www.jagdverband.de
Informieren Sie sich und freuen Sie sich mit uns gemeinsam am Erleben in der Natur und beim Verzehr von leckerem Wildfleisch während der Wildwochen im Naturpark Wildeshauser Geest.

Karl-Wilhelm Jacobi,
Vorsitzender der Jägerschaft
Oldenburg-Delmenhorst e.V.